Ölmalerei
 
Acrylmalerei
 
Aquarellmalerei
 
Mutters Malerei
 
Screenhearts

Ölmalerei

..war der Beginn meines praktischen Malens. Die Farben waren dreißig Jahre alt, zum Öffnen der Tuben verwendete ich eine Rohrzange und der erst Malgrund war ein Bogen Packpapier auf einer Bildrückwand. So entstand "Auseinander" Dann begann urplötzlich im Handel die Kreativwelle und es gab Leinwände, Farben und Pinselsets in jedem Baumarkt.
Ich suchte im Internet nach Tipps, meldete mich bei der VHS an, wo leider kein Kurs zustande kam, befragte meine Kunstmalerin und malte, malte ..
Zwei Abende ein Bild, dazu Hörbücher und Kerzen.
Schön.
Dass man sich auch länger an einem Bild aufhalten darf, lertne ich erst vor kurzem. Durchweg Phantasie-Motive: Linien, Strudel, Kreise ... die wenigen "sächlichen" Bilder sind nicht gut.

Erwähnenswert sind nur die "Kleinen Ölschinken" Es dauerte, ehe die gesamte Horoskopfamilie aus "einem Guß" war.
Die anderen Figuren ergaben sich dann fast automatisch, als ich den Strich heraus hatte.
Gemalt wird ausschließlich mit für jedes der Bildchen (ca. 8 x 8 cm) individuell gemischten Farben auf mit Baumwollstoff bespannte und grundierte Sperrholzplättchen
Eine aufwändige Angelegenheit ...

Acrylmalerei

.. weil Öl so lange zum trocknen braucht!
Ich war begeistert von der Leuchtkraft der Farben, mußte aber noch schneller arbeiten, weil Acrylfarben nun wieder besonders schnell trocknen.
Ich experimentierte mit Strukturpasten und Pasten, die die Trocknung verzögern.
Im Sommer male ich im Freien und verwende alles zum Malen, außer einem Pinsel.
Also trockene Äste, Rosenblätter und -blüten, Mohnkapseln, Margeriten - eben alles, woran eine Weile Farbe haftet. Ein schönes Bild nach einer wahren Geschichte "Marias Kampfkuh" ist so mit Hilfe von Rosen entstanden.

Aquarellmalerei

Ist man erst einmal infiziert, kann man kaum aufhören. Damit ich auch beim abendlichen Fernsehen üben kann, kaufte ich mir Aquarellstifte und -farben und natürlich das passende Papier.
Aquarell war früher für mich ein Sinnbild für blasse Farben und verschwommene Konturen. Heute ist alles anders. Kräftige Farben, markante Umrisse und die wunderbaren Möglichkeiten, wenn man mit feuchtem Stift Akzente setzen kann.
Ein schönes Bild in dieser Kategorie ist der "Abendgarten"

Mutters Malerei

Mutter kann richtig malen. Echte Landschaften, Porträts von Leuten, existente Blumen.
Sie hat es ja auch gelernt - bei einem echten Kunstmaler. Sie ist auch Kunstmalerein und hätte studieren können. Doch ich und mein damals kleiner Bruder, insbesondere aber mein Vater haben es, nett ausgedrückt, nicht gerade forciert. So hat sie für uns gemalt und für einige wenige andere Leute. In jedem unserer Zimmer hängen ihre Bilder und nun werden sie von meinen verdrängt.
Mein schlechtes Gewissen deswegen hält sich mit der Freude über die eigenen "Kunstwerke" die Waage.

Screenhearts

Die allerschönsten Bilder kann man am Computer malen. Ich lade mir immer wieder einmal ein neues Freeware-Programm, wie z.B. Artweaver herunter. Das reicht schon aus, um richtig gute Bilder mit den verschiedensten Stilmitteln zu kreieren.
Mit CorelDraw oder Corel FotoPoint hat man natürlich unzählig mehr Möglichkeiten, aber es ist auch wesentlich aufwändiger, die Programme einigermaßen zu beherrschen.
Selbst in Word kann man sowas schönes hinbekommen.
Die Vorteile am Malem per Computer sind vielfältig:
Radieren ...rückgängig machen... die Farben gehen nie aus, Pinsel muß man nicht ins Wasser stecken, beim Sprühen braucht man keine Maske. Man kann beliebig vergrößern, verschmieren, Schatten setzen, Helligkeiten ändern und so weiter ... Kurz gesagt - was nicht passt, wird passend gemacht.
Die Nachteile am Malen per Computer sind auch vielfältig:
Wenn man den Monitor mit dem Bild als Bild an die Wand hängt, kann man nichts mehr arbeiten :-)
und ... man bekommt Schmerzen im Nacken und Muskelfaserdeformierungen im Mausarm.
Ach so, den Begriff "screenhearts" hat mein Bruder C.B.gestiftet, weil aus einigen der Computerbilder echte Bilder aus Farbe und Leinwand entstanden sind.